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Auch wenn ein Niedrigpreis ein typisches Anzeichen für einen Discounter ist, so haben wir mit typischen Discountern weder das Unternehmensziel noch typische Discounter-Geschäftspraktiken wie Sklavenlöhne, Preisdruck auf Lieferanten und Ausbeutung von Entwicklungsländern gemeinsam.

Über das Ziel eigennütziger Profitmaximierung bei Discountern schreibt das Buch „Die Billiglüge – Die Tricks und Machenschaften der Discounter“ auf den Seiten 13/14: 

„Es ist ja nicht so, dass die Eigentümer von Aldi, Lidl, Schlecker, Penny, Plus und Co. aus reiner Menschenliebe auf etwaige Profite verzichten würden. Ganz im Gegenteil: Die Geschäftsleute, die hinter diesen Firmen und Marken stehen, gehören zu den Reichsten der Welt.“

Unser Niedrigpreis dagegen verfolgt ein soziales Ziel, nämlich das der Erschwinglichkeit von Top-Beratungsqualität auch für Arme.

Die Idee, der armen Bevölkerung durch soziale Preise im „Ultra-Niedrigpreis-Segment“ zu helfen, praktiziert Nobelpreisträger Muhammad Yunus, „Erfinder“ der Mikrokredite für die Ärmsten, schon seit langem. 

In seinem Buch „Social Business“ schreibt er:

„Das erste Gemeinschaftsprojekt dieser Art wurde 2005 in Zusammenarbeit mit dem französischen Lebensmittelkonzern Danone gegründet und hat den Abbau der Mangelernährung unter den Kindern in Bangladesch zum Ziel. Grameen Danone stellt einen schmackhaften Joghurt für Kinder her, der zu einem auch für Arme erschwinglichen Preis verkauft wird.“   (Seite 15)

„Ein weiteres Großunternehmen, die BASF in Ludwigshafen, hat mit Grameen die Gründung eines Joint Ventures vereinbart, das als Social Business in Bangladesch mit Insektiziden imprägnierte Moskitonetze herstellen soll. BASF Grameen wird diese Moskitonetze so preiswert wie möglich herstellen und verkaufen, damit sie auch für den ärmsten Teil der Bevölkerung erschwinglich werden.“ (Seite 17)